Menu
EUR
Angepasste Lieferzeit: Bestellungen, die zwischen dem 23. Oktober und 10. November aufgegeben werden, verzögern sich leicht und werden ab dem 11. November versendet.
Warum Radfahrer im Winter auf die Berge der Kanarischen Inseln steigen

Warum Radfahrer im Winter auf die Berge der Kanarischen Inseln steigen

Durch: HOM-Shop.com Kommentare: 0

Um sieben Uhr morgens ist die Luft noch kühl, aber man spürt schon, dass sich das ändern wird. Die Räder stehen aufgereiht vor der Pension, Trinkflaschen werden gefüllt, jemand pumpt noch schnell einen Reifen nach. Fünf Freunde, eine Route, die erst flach durchs Tal führt und sich dann langsam in Serpentinen nach oben schraubt. Der Teide liegt noch im Dunst, und alle wissen, wohin es heute geht.

Der Start im Tal

Die ersten Kilometer rollen locker dahin, zwischen Bananenplantagen und kleinen Dörfern, in denen gerade die Rollläden hochgehen. Unter der Radhose trägt er ein Modell mit Modal-Baumwolle, die sich weich anfühlt und Feuchtigkeit gut aufnimmt. Der etwas längere Schnitt der Beine begrenzt die Reibung. Am Bund sitzt ein Mikrofaserbund, der nicht einschnürt, mit einem kleinen HOM-Logo darauf. Die Gruppe spricht kaum, jeder findet seinen eigenen Rhythmus für die Steigung, die noch kommt.

Die ersten Kehren

Nach einer Stunde wird die Straße steiler, die Vegetation ändert sich, aus Palmen werden Kiefern. Die Stoffe darunter sind atmungsaktiv und trocknen schnell. Ein Rennrad aus der Gruppe hat einen Platten, alle halten an, jemand reicht Flickzeug herum. In der Pause fällt der Blick zurück ins Tal, auf die Küste, die von hier oben wie eine Linie aussieht. Die HO1-Technologie mit der horizontalen Öffnung macht solche kurzen Stopps unkompliziert, auch für den Linkshänder in der Gruppe.

Oben am Kraterrand

Die letzten Kilometer vor der Passhöhe sind die härtesten, die Beine brennen, das Gespräch verstummt komplett. Oben angekommen, stehen die Räder im Kies, und für ein paar Minuten schaut keiner aufs Handy. Die Luft ist dünner, kälter, und man zieht sich die Jacke über, bevor der lange Abstieg beginnt. Einer macht ein Foto von der Landschaft ringsum, ein anderer isst einfach nur einen Riegel. Der Abstieg geht schneller als der Aufstieg, aber konzentrierter, jede Kurve will gelesen werden.

Zurück im Dorf

Am späten Nachmittag rollen die Räder wieder vor der Pension ein, die Beine sind schwer, der Kopf leer auf die gute Art. Geduscht und umgezogen geht es zu Fuß ins Dorf, zu einem Lokal, das schon von außen nach gegrilltem Fisch riecht. Für den Abend trägt er ein Shirt aus Tencel, das sich wie pflanzliche Seide anfühlt und viermal mehr Feuchtigkeit aufnimmt als Baumwolle. Der schlichte Rundhalsausschnitt und der gerade, enganliegende Schnitt gehören zum Shirt. Der Stoff ist OEKO-TEX-zertifiziert und kaum knitteranfällig.

Der Tisch am Abend

Das Essen zieht sich hin, mit viel Lachen über die Reifenpanne und den einen, der fast vom Rad gekippt wäre. Jemand bestellt noch eine Runde, ein anderer zeigt Fotos vom Kraterrand herum. Die Straßenlaternen gehen an, irgendwo spielt leise Musik aus einer Bar um die Ecke. Morgen früh stehen die Räder wieder bereit, diesmal Richtung der Berge von Gran Canaria. Die Teller werden abgeräumt, die Gläser nachgefüllt, und die Gruppe bleibt noch eine Weile am Tisch sitzen.


Kommentare (0)

There are no comments yet, be the first one to comment
Wähle deine Sprache
Wähle deine Währung
€

Mein Konto

Passwort vergessen?

Zuletzt hinzugefügt

0
Vergleichen
Vergleich starten

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Dieses Produkt wurde in Ihren Warenkorb gelegt!
Wir benutzen Cookies nur für interne Zwecke um den Webshop zu verbessern. Ist das in Ordnung? Ja Nein Für weitere Informationen beachten Sie bitte unsere Datenschutzerklärung. »